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Geschichte
Kultur
14.8.2026

Die Finsternis, die verschwand

Berlin ist die Stadt, aus der einst die dramatischen Befehle zur Bombardierung Warschaus, zur massenhaften Erschießung seiner Einwohner und schließlich zur beinahe vollständigen Zerstörung der Stadt erteilt wurden. Eine erschütternde Bilanz des Unrechts von nahezu kosmischem Ausmaß. Doch wie nach einer Sonnenfinsternis kam ein schöner Tag. Und genau an diesem symbolischen Tag, dem 12. August, reichten sich beide Städte wieder die Hand.

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Menschen
Geschichte
12.8.2026

Das ist mein Cousin. Und mein Freund!

Bei einem sommerlichen Spaziergang erfuhr Karol Heliosz das Geheimnis um die Beziehung seiner Freundin mit ihrem eigenen Cousin. Dabei hörte er auch die Geschichte davon, wie Kasia plötzlich mit ganz anderen Augen auf die Bilder ihres Urgroßvaters mit preußischer Pickelhaube vor den Befestigungen des eroberten Fort Douaumont in Frankreich blickte - und auf die deutsche Geschichte ihrer eigenen Familie.

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Geschichte
Politik
27.7.2026

Schmerzhafter Reifeprozess

In Neustadt O.S. hat es tatsächlich ein Ghetto für Deutsche gegeben. Es gab Stacheldraht, Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Tod. Achtzig Jahre später brachte der Kreistag von Neustadt O.S. den Mut zu einer Geste der Erinnerung auf und ergriff die Initiative, der Opfer zu gedenken. Dieser ehrenwerte Versuch, sich der Geschichte aufrichtig zu stellen, scheiterte jedoch an lokaler Engstirnigkeit.

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Geschichte
Politik
22.6.2026

Europa ist wichtiger als die Nation

Der deutsche Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach anlässlich einer Gedenkfeier für die Opfer von Flucht und Vertreibung nach 1945 über die Notwendigkeit, sich den in Europa wiederauflebenden Nationalismen entgegenzustellen. Das wirksamste Instrument dafür sei eine gemeinsame europäische Identität, die stärker sein sollte, als nationale Egoismen. Gedanken nach dem Berliner Treffen.

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franziskaner, annaberg, oppeln, schlesien
Geschichte
Menschen
1.3.2026

Heiligtum der Identität

Jeder, der durch Poremba oder von Leschnitz in Richtung Sankt Annaberg fährt, sieht die seit Jahren andauernden Renovierungsarbeiten an der dortigen die Annaberger Kalvarie. Sie werden größtenteils aus Mitteln privater Spender finanziert. Das ist keine gewöhnliche Denkmalrenovierung. Es ist ein Zeichen dafür, dass in der Region ein kollektives Verantwortungsgefühl für einen Ort erwacht und sich festigt, der seit Generationen die autochthone Identität prägt.

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Geschichte
Menschen
22.1.2026

Unterschiedliche Erfahrungen, gemeinsame Zukunft

Mit Knut Abraham, dem Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, sprechen wir über die Zukunft des deutsch-polnischen Runden Tisches 2026 sowie über die Rolle der deutschen Minderheit, der Polonia und der Vertriebenenverbände – drei Gruppen, die trotz unterschiedlicher Erfahrungen heute vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

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