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Identität
Menschen
24.12.2024
Eichendorff lebt immer noch in Lubowitz
Joseph von Eichendorff hatte viele Freunde in seiner oberschlesischen Umgebung. Er sprach die schlesische Sprache. Seine erste große Liebe war die Tochter eines Müllers aus einem Nachbardorf. Er widmete ihr sogar eines seiner bekanntesten Gedichte. Für die Bewohner von Lubowitz ist Eichendorff nicht nur ein herausragender Dichter, sondern vor allem ein alter Nachbar, an den man sich hier gerne erinnert.
Dietmar Brehmer hält es für sein wichtigstes Ziel, konsequent an der Verbesserung der Wahrnehmung dieser Gemeinschaft durch die polnische Mehrheit zu arbeiten. Er ist vielleicht einer der engagiertesten Befürworter einer Annäherung der Minderheit an die schlesischen Organisationen. Er ist aber auch einer derjenigen, die besonders viele Emotionen und Kontroversen hervorrufen.
Auf dem Kongress der Polnisch-Deutschen und Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Bielitz-Biala wurden Fragen über das internationale Sicherheitssystems geäußert. Die neue politische Situation in Deutschland stellt vor polnisch-deutschen Organisationen, der Polonia und der Minderheit eine neue, wichtige Aufgabe. Der Aufbau persönlicher und organisatorischer Netzwerke gewinnt an neuer Bedeutung.
Josef Schmidt gewann unter der polnischen Fahne Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Mexiko und Tokio. Der japanische Kaiser war von seinen sportlichen Erfolgen so begeistert, dass er ihm sogar an Bord seines Privatjets sein Land zeigte. In Polen wurde er jedoch so geschämt, dass er 1975 beschloss, nach Deutschland zu fliehen. Da er noch innerhalb der deutschen Grenzen geboren wurde, erhielt er in Westdeutschland den Vertriebenenausweis.
Der Außenminister der Republik Polen hat Prof. Ruchniewicz zum Bevollmächtigten für die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Sozial- und Grenzbereich ernannt. Prof. Ruchniewicz ist ein angesehener Experte für die deutsche Geschichte und die deutsch-polnischen Beziehungen. Er setzt sich für die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der polnischen Gemeinschaft in Deutschland und der deutschen Minderheit in Polen ein. Davon würden alle profitieren.
Carl Ulitzka war die größte moralische und politische Autorität in Oberschlesien während der Zwischenkriegszeit. Als Vorsitzender der Oberschlesischen Zentrumspartei prägte er lange Zeit das regionale Leben entscheidend mit. Zweimal wurde er in Exil geschickt. 1939 wurde er von der Gestapo und 1945 von den neuen Machthabern aus seiner Gemeinde vertrieben. Heute fordern die Ratiborer Eliten, dass sein Grab in seinen Heimatort verlegt wird.
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